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Art und Entstehung der Handschriftenbestände:
Gemäß der allgemeinen Aufgabenstellung der Landesbibliothek wird in der Abteilung privates Handschriftengut zusammengetragen, das als Quelle der Literatur-, Kunst- und Kulturgeschichte des Landes sowie der politischen Geschichte und der Landeskunde Schleswig-Holsteins dient.
Das Schriftgut, das überwiegend aus dem 18.- 20. Jhdt. stammt, setzt sich aus Nachlässen, Buchhandschriften, Materialsammlungen und Einzelautographen zusammen. Darunter befinden sich die Nachlässe bzw. Teilnachlässe vieler bekannter schleswig-holsteinischer Autoren, Wissenschaftler und Künstler wie Johann Heinrich Voß, Theodor Storm, Klaus Groth, Friedrich Hebbbel, Detlev von Liliencron, Lorenz von Stein, Wilhelm Hartwig Beseler oder Ferdinand Tönnies (siehe Liste der Nachlässe
).
Die Sammlung der Buchhandschriften enthält zahlreiche Chroniken sowie viele Stammbücher oder Poesiealben. Unter den Materialsammlungen sind umfangreiche Volkskundesammlungen (z.B. von Gustav Friedrich Meyer oder Paul Selk) hervorzuheben (siehe Liste der Nachlässe)
Statistische Angaben
221 Nachlässe (einschließlich Teilnachlässen und Materialsammlungen)
4279 Einzelautographen
665 Buchhandschriften (Gebundene Handschriften)
50 Urkunden und Handschriftenfragmente
Benutzung der Handschriftenbestände
Neuerwerbungen der Handschriftenabteilung |